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Des Schweines Ende ist der Wurst Anfang

Unser Foodscout Johann macht Gnocchis

Unser Foodscout Johann macht Gnocchis

Unser Foodscout Johann ist heiß auf gutes Essen. Er kommt nicht nur aus dem Land, in dem die Slow Food-Bewegung geboren wurde, sondern ist auch noch Experte in den schönen Dingen des Lebens: Fotografie, Design und nachhaltigem Genuss. Ab Oktober übernimmt er bei tastybox das Ruder im Bereich Manufakturensuche, Produktauswahl und der Zusammenstellung der TastyBoxen. Er ist auf der Suche nach den tollsten Genüssen: Außergewöhnlich, nachhaltig und lecker müssen sie sein. Dafür bereist er Manufakturen, lässt sich das Pralinenmachen zeigen, organisiert Käse-Tastings im tastybox Team, testet mit unserem Koch die neusten Produkte und fotografiert die Ergebnisse. Immer dienstags zeigt und berichtet er Euch in unserer Rubrik „Johann im Auftrag des guten Geschmacks“ das Neuste aus dem tastybox Team und erzählt von seinen Erlebnissen als Foodscout. Bravissimo!

Geboren wurde ich in Leuven, Belgien.

In München und Cagliari (Sardinien) bin ich aufgewachsen.

Nach meinem Abitur auf Sardinien, ging ich als „Sardo-bavaricus-belgensis“ nach Bozen in Südtirol und absolvierte das Studium Design und Künste an der freien Universität Bozen, das ich mit meiner Diplomarbeit über ein ökologisch nachhaltiges Gastronomiekonzept abschloss.

Alles hat ein Ende nur die Wurst hat…

Mein zweites Studium an der internationalen University of Gastronomie Sciences in Pollenzo hat mir gezeigt, dass man kein Schwein sein muss, wenn man sich und seinen Gästen etwas vernünftiges auf den Teller bringen will, solange man über dessen Rand blickt.

Meine Freizeit verbringe ich in meiner Versuchsküche, mit Geschichten, Poesie und der Liebe oder auf der Eisbachwelle. Und: Hier geht’s wirklich immer um die …

Bei Foodiesquare werde ich zukünftig nicht nur in die Welt des Foodscouts eintauchen sondern auf den Spitzen der Tastyboxkonzeption reiten, um Euch mit Daniel wöchentlich neue und verführerische Gerichte auf den Teller zu bringen.

Die zwei essentiellsten Dinge im Leben sind Essen und Liebe machen.

Immer daran halten und bis nächste Woche!

Euer Johann

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Fisch: Ehrlich frisch auf den Tisch

„Frisch“ – ein oft verwendetes Prädikat, das für Qualität und Genuss stehen soll. Aber wie frisch muss ein als „Frischfisch“ deklarierter Fisch tatsächlich sein? Die erschreckende Antwort: Noch ganze 21 Tage nach dem Fang gilt er als „Frischfisch“! Obwohl er schon riecht und deutlich an Qualität eingebüßt hat.

Definition Frischfisch

Definition Frischfisch

Transparenz und echte Frische? Das geht.

Der Fisch, den wir für Dich auswählen, landet 4 bis 5 Tage nach seinem Fang auf dem Kutter direkt auf deinem Teller, und kommt damit an seinem geschmacklichen Scheitelpunkt bei Euch an. Das ist ehrlicher Frischfisch!

Wie wir das schaffen? Wir bestellen dort, wo Fisch noch respektiert und geliebt wird, und wo er auf direktem Weg bei uns ankommt.

Michael Ditzer handelt in Cuxhaven in der zweiten Generation mit fangfrischem Fisch und ist Mitglied von Slow Food.

Fisch ist für ihn mehr, als nur ein Produkt: Für Michael Ditzer ist sein Fisch eines der letzten naturbelassenen Lebensmittel. Qualität, Nachhaltigkeit und Hingabe spielen für ihn eine bedeutende Rolle:

„Für mich ist es einfach wichtig, dass wir stets in Einklang mit der Natur handeln. Wir sind keine großen Freunde der Aquakultur, solange es noch wildgefangenen Fisch gibt, möchten wir das den Verbrauchern geben.“

 Wie man einen frischen Fisch erkennt, erklärt Ditzer:

„Der Fisch muss den Genießer einfach anstrahlen! Sobald man sich zu fragen beginnt oder daran riecht, ist es schon zu spät…“

Jetzt zur Skrei-Saison haben wir den Skrei im Angebot. Das ist der Weg des Skreis auf Deinen Teller:

  • Höchstens zwei Tage lang ist der Fischkutter in küstennahen Gewässern Skandinaviens und der Ostsee unterwegs. Bis heute wird der Skrei auf traditionelle Weise gefangen: mit Angeln, Netzen und Langleinen. Die Zeit für Logistik und Anlandung wird auf ein Minimum reduziert
  • In Dänemark wird der fangfrische Fisch ersteigert und per LKW nach Cuxhaven im Norden Deutschlands transportiert
  • In Cuxhaven wird der Skrei am selben Tag per Hand filetiert und gekühlt verpackt und versendet
  • Per Express dauert es einen Tag bis der Fisch bei uns ist und wieder einen Tag, bis er gut gekühlt bei Euch ankommt

Der Skrei, den wir auch im aktuellen TastyMenü zum Kochen ausgewählt haben, ist eine saisonale Delikatesse: Der Skrei, norwegisch für „Wanderer“, erhielt seinen Namen durch seine bis zu 600 Kilometer lange Wanderung durch das klare, kalte Nordpolarmeer. Im Januar ereignet sich dann ein echtes Naturschauspiel vor der Küste Skandinaviens: Zu Hunderttausenden treffen die Skrei Fische im wärmeren Gewässer an den Lofoten  zusammen. Nur von Mitte Januar bis Mitte April ist der Skrei deshalb verfügbar! Dann dürfen wir  das muskulöse, geschmacksintensive Fleisch des begehrten Winterkabeljaus genießen!

Zwei Skrei-Filets gibt es mit 10% Probierrabatt


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Über uns

Wir finden bodenständige, unabhängig produzierte Lebensmittel aus kleinen Manufakturen viel spannender – handgemacht, ehrlich, geschmacksintensiv! Echte Raritäten eben.

E-Mail: service@tastybox.de
Tel: +49 89-3796-9598
Website: www.tastybox.de.de

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