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Eingemachtes vom Mann mit Hut: Feinkost Manufaktur Rottler, Viktualienmarkt

Das Gute liegt so nah! In unserem Fall ist das wörtlich zu nehmen, das Foodie-Hauptquartier liegt nämlich nur 300 Meter Luftlinie vom Münchner Viktualienmarkt entfernt. Dort haben wir an einem ganz besonderen Stand die Zutaten für eine neue Verkostungsbox zusammengestellt.

Hans Hollweck von Rottler Feinkost Manufaktur Viktualienmarkt

Hans Hollweck von Rottler Feinkost Manufaktur Viktualienmarkt

Man könnte meinen, Hans Hollweck habe den weiß leuchtenden Hut nur aufgezogen, um zwischen all seinen Gläsern, Flaschen, Kräutern und Beutelchen überhaupt noch aufzufallen. Von Weitem blitzt er uns schon entgegen, der Panamahut. Seit 22 Jahren steht Hans hinter dem Rottler-Standl auf dem Münchner Viktualienmarkt, und fast genauso lange trägt er schon Hut. Die ausrangierten Modelle hängen akkurat aufgereiht an der Wand. Aber nur im Sommer kommt der helle Panamahut zum Einsatz. Im Winter schwört der Küchenmeister und Sternekoch auf dunkle Filzhüte gegen die Kälte. Doch heute ist ein heißer Tag im Juli, und wir holen die Kostproben für unsere Feinkost-TastyBox ab.

Bei über 60 verschiedenen Fruchtaufstrichen, Säften, Chutneys und Pestos fällt die Wahl nicht leicht. Alles von Hand eingekocht, abgefüllt und etikettiert – jedes einzelne Glas! Das gibt es auch auf dem traditionsreichen Viktualienmarkt nicht mehr oft. Nach ausführlicher Verkostung und Beratung durch den Chef persönlich entscheiden wir uns schließlich für den letzten Rhabarber des Sommers, die ersten Heidelbeeren, den Markt-Senf und zweierlei frisches Pesto: Basilikum und Rucola.

Die Pestos kocht der Meister in kleinen Mengen direkt vor Ort. Von der kleinen Küche im Marktstandl wandern sie sofort in die Kühltheke vorne. Da sie wie alle Produkte von Rottler ohne Konservierungsmittel hergestellt werden, lagern sie am besten kühl. Um den Geschmack nicht zu verfälschen, möchte Hans auch keine Zitronensäure einsetzen, deshalb muss der sonst oft übliche Parmesan draußen bleiben. Dieser könnte sonst anfangen zu gären. Dafür kommen jede Menge echte Pinienkerne ins Glas. Und natürlich herrlich aromatisches Basilikum und würziger Rucola, in der Fasanerie im Münchner Nordwesten gewachsen und taufrisch geerntet. So schmeckt der Sommer!

Ihr wollt auch einmal kosten? Hier geht’s zur Rottler-TastyBox mit Feinkost vom Viktualienmarkt und Badischem Brot zum Selberbacken.

Das leckerste Praktikum Deutschlands!

Gericht der TastyBox zum Kochen für Vegetarier.

Hi Foodies,

erst einmal möchte ich mich vorstellen: Ich bin Alex, der neue und erste Praktikant von foodieSquare und heute seit knapp über einer Woche dabei. Ich bin mit der Erwartung zu foodieSquare gekommen einen guten Einblick in das Alltagsgeschäft und den Aufbau eines Start-up- Unternehmens zu bekommen, mein Wissen im Bereich Slow Food und gesunder Ernährung zu erweitern und natürlich: zu Verkosten.

Sofort am 2ten Arbeitstag wurde diese Erwartung glücklicherweise zur Wirklichkeit; beim Verkosten der neuen TastyBox für Vegetarier, bei Kochbuchautorin Ingeborg Pils. Gerade für einen Foodie wie mich eine spannende und höchstinteressante Sache- welcher Essensliebhaber träumt nicht von einem Dinner mit hochqualitativen Produkten, zubereitet  von einer Frau die nicht nur fantastisch kochen kann, sondern dies auch mit Leidenschaft macht?

Ich selbst bin passionierter Hobbykoch, immer auf der Suche nach neuen Tipps und Tricks, und das ist auch der Grund warum ich anfangs die meiste Zeit bei Ingeborg in der Küche verbrachte- quasi direkt an der Quelle der Tipps und Tricks. Nebenbei erzählte sie mir viel von Ihrem Leben und ich muss sagen- eine unglaublich interessante Frau. In der Küche gab‘s auch gleich den ersten kulinarischen Höhepunkt: Pulver von geräucherten Paprika aus Spanien- was ein Geruch! Das macht Lust auf mehr.

Kurz darauf-einer gefühlten Ewigkeit- durften die 10 anwesenden Verkoster das TastyBox-Gericht dann probieren:

Pappardelle mit Spitzkohl, karamellisierten Zwiebeln, Pulver von geräucherten Paprika, abgerundet mit Akazienhonigessig und  Senf. Dazu Feldsalat mit Walnüssen.

Prädikat: Fantastisch!

Einige weitere Leckerbissen und ein paar Gläser Wein später, neigte sich der Abend und damit mein erster foodieSquare- „field trip“ dem Ende entgegen. Es war eine sehr angenehme, interessante Erfahrung für mich und ich bin gespannt, welche Bekanntschaften und Erlebnisse die nächsten 6 Monate noch für mich bereithalten.

Danke für’s Lesen und eine köstliche Woche!

Leckere Grüße

Alex


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Über uns

Wir finden bodenständige, unabhängig produzierte Lebensmittel aus kleinen Manufakturen viel spannender – handgemacht, ehrlich, geschmacksintensiv! Echte Raritäten eben.

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