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Alles, was Du über Käsefondue wissen musst!

Schweizer Käsefondue - der Guide

Schweizer Käsefondue – der Guide

6 Fakten zu unserer Liebling-Schlemmerei im Winter! Wer hat’s erfunden? Welcher Käse muss rein? Und was tun, wenn es zu flüssig wird? Unser Fondue-Guide für jede Menge flüssige-Käse-Expertise! Wer will die nicht haben…?!

Wer hat’s erfunden?

Obwohl das Käsefondue als Schweizer Nationalgericht gilt, geben sogar eingefleischte Schweizer zu, dass es ursprünglich aus dem benachbarten Frankreich kommt. Seine Ursprünge liegen angeblich in den Savoyer Alpen. Der große Unterschied zwischen beiden: Während die Schweizer ihr Käsefondue immer mit etwas Speisestärke binden, schwören die Franzosen auf den „reinen“ Käse. Auch wo die Wiege des edlen Champagner-Käsefondues stand, ist unbekannt. Internationale Berühmtheit hat es im Nobel Skiort St. Moritz gewonnen. Dort servieren seit einigen Jahren nicht nur die 5-Sterne-Luxushotels diese Köstlichkeit mit Cava oder Champagner.

Käse

Über die richtige Käsemischung streiten sich die Schweizer bis heute. Während die einen auf Moitié, Moitié (franz.: halb und halb) nur zwei Käsesorten beharren, nämlich Gruyère und Fribourger Vacherin, schwören andere auf ein buntes Vielerlei, zum Beispiel Emmentaler, Raclettekäse, Appenzeller, Tilsiter und Sbrinz. Wer es kräftiger mag, fügt noch etwas Rotschmierkäse oder Ziegenkäse dazu. Bei der Zusammenstellung der Käsesorten sollte man bedenken, dass nicht jeder Käse gleich schmilzt und Fäden bildet. Das Käsefondue sollte zwar Fäden ziehen, aber nur gerade so viele, dass der Käse gut am Brotstück kleben bleibt und nicht gummiartig wird. Einfache Regel: Je höher der Anteil an reifem Hartkäse ist, desto weniger Fäden zieht das Fondue. Weichkäse hat eine andere Stuktur und zieht ebenfalls weniger Fäden als junger Hartkäse.

Menge

Pro Person rechnet man ca. 200 g Käse und 150 bis 200 g Brot. Das Brot sollte eine feste Kruste haben, damit es sich gut auf die Gabel stecken lässt, Am besten eignen sich Weißbrotsorten wie Baguette und Parisienne, aber auch getoastetes toskanisches Weißbrot. Wer es vollwertiger mag, greift zu Vollkornbaguette oder Nussbrot. Auch lecker: Pellkartoffeln, Birnen, Äpfel, Silberzwiebeln oder Cornichons.

Ausrüstung

Perfekt sind ein Rechaud und ein Caquelon (Fonduetopf aus Keramik). Wer beides nicht besitzt, kann sich mit einer Elektroplatte oder einem Campingkocher und einem normalen Topf behelfen. Wichtig: Die Temperatur muss hoch genug sein, um das Fondue leise köcheln zu lassen. Keinen Ersatz gibt es für Fonduegabeln, denn normale Gabeln sind zu kurz.

Pannenhilfe

Ist das Fondue zu dünn geraten, einfach es Speisestärke mit wenig Wein verquirlen und unter den Käse rühren. Wird es zu dick, rührt man noch etwas Wein oder Champagner unter.

Vorspeise und Dessert

Ein Käsefondue ist nichts für den kleinen Hunger. Es ist ein Hauptgericht, das alle am Tisch satt und glücklich macht. Wer dennoch eine Vorspeise servieren möchte, dem raten wir zu dünn aufgeschnittenem rohem Schinken oder, ganz stilecht, zu Bündner Fleisch (gepökeltes luftgetrocknetes Rindfleisch), einer Spezialität aus dem Kanton Graubünden. Als Dessert eignen sich frische Früchte oder ein fruchtiges Sorbet. Oder aber Obst in flüssiger Form: Da legen wir Euch einen guten Williamsbrand ans Herz.

Ab jetzt gibt es das Original Schweizer Käsefondue mit 400 g Schweizer Käse von „Jumi“ und Cava oder Champagner.

Die Belper Knolle- vom Zufallsprodukt zum Trüffelkäse der Sterneköche

Heute ist der Trüffelkäse, die Belper Knolle, in der Sterneküche zu Hause. In feine Späne gehobelt, veredelt sie Pasta, Risotto oder Teigwaren. Doch wer hat‘s erfunden? Die Schweizer!

Genauer: Onkel Peter Glauser aus Belp, der vor rund 20 Jahren die Belper Knolle, den Trüffel unter den Käsen entdeckt hat. Und das war purer Zufall. Beim Aufräumen des Käsekellers fand er in der hintersten Ecke Frischkäseknollen, die schon steinhart waren. Schnell stellte er fest, dass sich diese Knollen hervorragend raspeln und genießen ließen- was für ein Geschmack! Fein und zugleich kräftig würzig, schmilzt der Hartkäse auf der Zunge.

Die Milch, die für den außergewöhnlichen Käse verwendet wird, kommt vom Nachbarn mit den besten Milchkühen der Gegend. Fein abgerundet mit Salz aus dem Himalaya und frischem Knoblauch, wird er mit der Hand geformt und in Pfeffer gewendet.

Dann wird der Frischkäse gereift- und zwar ganze neun Wochen im Käsekeller.

Traditionelle Handarbeit und Kreativität- ein Erfolgsrezept

Liebevolle Handarbeit mit dem Hauptaugenmerk auf besten, regionalen Rohstoffen, das ist das Geheimnis dieses besonderen Erlebnisses. Mike, der Neffe von Peter Glauser und sein Geschäftspartner Jürg führen heute das kleine Familienunternehmen „Jumi“ im beschaulichen Berner Land weiter und stellen die Belper Knolle her. Die zwei urigen Burschen kombinieren Tradition mit neuen, kreativen Ideen und haben jede Menge Spaß dabei:

Wir wollen zurück zur Tradition! Mit unseren Käsesorten möchten wir ein paar bunte Flecken in den Markt bringen!

Zum Angebot: Belper Knolle von Jumi


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