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Fohlenfleisch in der TastyBox: Ehrliches Fleisch aus dem Allgäu

Zutaten TastyBox mit Fohlen

Für die neue TastyBox zum Kochen hat Spitzenkoch Alex Zimmermann ein Rezept mit Fohlenbrust bzw. Fohlentafelspitz entwickelt. Das Fleisch kommt vom Haflinger Hof in Roßhaupten im Allgäu. Familie Linder betreibt dort ein Hotel und einen Reiterhof, züchtet Haflinger  – und schlachtet Fohlen für das eigene Restaurant. Ein Widerspruch?

Kurioserweise waren es Tierschützer, die vor 20 Jahren auf die Linders zukamen. Bei der Pferdezucht bleibt die Auslese von Jungtieren nicht aus. Vor allem bei Hengstfohlen sind die Auswahlkriterien sehr hoch. Fohlen, die die Vorgaben nicht erfüllen und auch nicht für die Aufzucht für Freizeit oder Sport geeignet sind, wurden zum Schlachten nach Italien oder Frankreich geschafft. Das Leiden auf den langen Transportwegen sollte ihnen erspart werden. Familie Linder kauft seitdem Fohlen von Züchtern aus der Region an, um sie möglichst stressfrei vor Ort zu schlachten. Verkauft wird das Fleisch nur im eigenen Restaurant. Immer mehr Genießer sind von der hochwertigen Qualität überzeugt. Das Fohlenfleisch ist absolut “sauber”: die Tiere wurden nur mit Stutenmilch ernährt, ohne Wachstumsförderer und Antibiotika.

Das ist es, was uns am Herzen liegt: absolut ehrliches Fleisch aus artgerechter Tierhaltung, das gut schmeckt und von Menschen mit Leidenschaft veredelt wurde. Zurück zur Ursprünglichkeit heißt nicht, dass jeder seinen Braten selbst erlegen sollte. Aber dass Verbraucher die Herkunft ihrer Lebensmittel kritisch hinterfragen und sich mit ihrer Entstehung auseinandersetzen sollten. Wir von foodieSquare helfen Euch dabei!

Ihr könnt das absolut hochwertige und leckere Fleisch vom Haflinger Hof in der neuen TastyBox zum Kochen probieren: Geschmorte Fohlenbrust bzw. Fohlentafelspitz auf Rhabarbergemüse und lila Herzogin-Kartoffeln, entwickelt von Spitzenkoch Alex Zimmermann aus der Alpenrose am See bei Schloss Neuschwanstein.

Alex: Die lila Kartoffel passt perfekt zu der Süße, die der Rhabarber mitbringt. Der Säure des Rhabarbers harmoniert perfekt mit der pikant gehaltenen Fohlenbrust bzw. dem Fohlentafelspitz und der reduzierte Rinderfonds rundet das ganze Gericht perfekt ab.

Auch ein Koch-Video packen wir euch wieder mit ein. Traut Euch!

Pferdefleisch und Fohlenbrust: Nicht alltäglich, aber absolut ehrlich

Ein Aufschrei ging Anfang des Jahres durch alle Medien, als Pferdefleisch gefunden wurde, wo es nicht hingehörte. Aber wäre es denn so schlimm gewesen, Pferdefleisch zu konsumieren?

Auf jeden Fall, wenn dem Verbraucher falsche Tatsachen vorgespiegelt werden und Rind drauf steht, wo Pferd drin ist. Aber die falsche Etikettierung und die dubios-verschlungenen Wege, auf denen Pferdefleisch durch halb Europa gekarrt wird, sind der Skandal. Nicht der Verzehr von Pferdefleisch an sich.

In Ländern wie Frankreich, Italien und der Schweiz ist Pferdefleisch längst nicht so ungewöhnlich wie bei uns. Aber auch in Deutschland gibt es Pferdemetzgereien, die sich auf die Schlachtung des besonders fettarmen Fleisches spezialisiert haben. Rheinischer Sauerbraten ist ein deutsches Gericht mit Tradition, bei dem das Original nicht etwa aus Rind- sondern aus Pferdefleisch besteht. Für die Delikatessen der Pferdemetzgerei Wöhrle auf dem Münchner Viktualienmarkt reisen Kunden von weit her an. In Niederbayern sind Rossmetzger mancherorts sogar auf Jahrmärkten zu finden.

Rossmetzger zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie zum Großteil noch selbst schlachten, statt Fleisch aus industrieller Großproduktion anzukaufen. So besteht volle Kontrolle über die Herkunft des Tieres. Zudem werden Pferde in Deutschland generell nicht speziell zum Schlachten gezüchtet und gemästet, ihr Fleisch ist also frei von Hormonen und anderen Zusätzen. Es handelt sich meist um sekundäre Fleischnutzung, das heißt, vor der Schlachtung diente das Pferd der Zucht oder wurde im Sport- und Freizeitbereich eingesetzt.

Spätestens jetzt wird bei vielen Lesern jedoch das rationale Denken in den Hintergrund rücken und das Herz spricht: Wie kann man bloß ein Tier essen, das man vorher gestreichelt und geritten hat? Ein emotional berechtigter Einwurf. Aber hier kommt die Gegenfrage: Ist es in Ordnung, eine Kuh oder ein Schwein zu essen, bloß weil ich diese nicht reiten kann? Wer nicht Vegetarier oder Veganer ist, dürfte Pferdefleisch also nicht per se ablehnen.

Aber wie sieht es mit Fohlenfleisch aus? Wo Pferde gezüchtet werden, eben genau für Sport und Freizeit, bleibt es nicht aus, dass Fohlen geboren werden, die nicht für die Weiterzucht geeignet sind. Sie dennoch aufzuziehen ist teuer und erfordert viel Aufwand. Und sie am Ende einschläfern zu lassen, ist weder romantischer noch unbedingt angenehmer für Tier und Halter. Aber kleine süße Fohlen essen, weil sie in der Gastronomie als Delikatesse gelten – irgendwie abartig? Nunja, Spanferkel und Kalbsschnitzel waren vor der Schlachtung auch Jungtiere. Nur denkt man da wohl nicht so genau darüber nach oder argumentiert mit Allgemeinplätzen wie das sei eben “normal” und “so üblich”.

Der springende Punkt ist wohl gar nicht die Rasse oder das Alter des Tieres, sondern die Tatsache, dass sich der Stellenwert von Fleisch an sich enorm gewandelt hat. Früher gab es Sonntagsbraten, heute steht Fleisch in allen Formen in vielen Haushalten jeden Tag auf dem Tisch, manchmal sogar morgens, mittags, abends. Ist ja auch einfach: es kommt in konsumgerechten Stücken sauber verpackt aus dem Kühlregeal. Convenience-Produkte nehmen einem sogar die Zubereitung ab, und wer auf Schnäppchen aus ist, wird sicher fündig. Kaum jemand denkt noch darüber nach, was die roten Steaks, die saftige Lasagne, die knackige Bratwurst eigentlich zuvor mal waren, wie sie entstanden, was wirklich drin steckt.

Wir bei foodieSquare wollen das ändern. Wir wollen euch erzählen, woher die Produkte kommen, die wir verkaufen, wie sie hergestellt wurden und was dahinter steckt – welches Tier und welcher Produzent. Wir wollen Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln schaffen, aus Respekt vor der Natur. Deshalb suchen wir für Euch Manufakteure, die mit Leidenschaft hinter dem stehen, was sie tun. Auch wenn es heißt, sich emotionalen Vorbehalten zu stellen, wie im Fall von Fohlenfleisch.

Warum die ganze Diskussion? Wir stellen Euch ein hochwertiges, leckeres und absolut einzigartiges Gericht mit Fohlenfleisch vor – ab heute Abend in unserer neuen TastyBox zum Kochen.

Trojanische Rinder – Wir wissen, woher unser Fleisch kommt!

Pinzgauer Rind in den Bergen

Pinzgauer Rind in den Bergen

Es war einmal eine Zeit, da konnten die Menschen noch einem Etikett vertrauen: “Drin ist, was drauf steht.” Ein Rind war einfach ein Rind – kein Pferd, kein Esel oder wer weiß, was sonst noch. Gute alte Zeit.

Heute ordert ein Luxemburger Unternehmen Rinderhackfleisch bei einer südfranzösischen Firma. Diese bestellt das Fleisch in Zypern, die den Auftrag weiter gibt an eine niederländische Handelskette. Die wiederum bestellt das Fleisch bei einem Schlachthof in Rumänien, der es nach Südfrankreich liefert. Dort wird es verarbeitet, nach Luxemburg geschickt und dann in andere europäische Länder ausgeliefert. Und obwohl so viele Zwischenhändler daran verdient haben und das Fleisch lange Transportwege hinter sich hat, ist es immer noch billiger als beim Metzger um die Ecke. Schon verwunderlich.

Wir wissen, woher unser Fleisch kommt – wir kennen die Bauern, die Metzger und die Lieferanten. Ein Beispiel: das Fleisch der Pinzgauer Rinder.  Sie werden in Oberbayern rund um den Waginger See gezüchtet, nicht nur wegen ihrer exzellenten Fleischqualität, sondern auch, weil sich diese robuste alte Rasse hervorragend für die Mutterkuhhaltung eignet. Die Züchtung der Pinzgauer Rinder ist für die Bauern der Region eine wichtige Einnahmequelle, da reine Milchkühe sich für kleine Betriebe kaum mehr rechnen. Mit jedem Bissen unterstützt man also das Kulturgut Pinzgauer Rind und die nachhaltige Bewirtschaftung der Natur.

Unser Pinzgauer Rindfleisch kommt von der Metzgerei Gottfried Heilmaier, die ihre Rinder von Bauern aus der Umgebung kauft. Gottfried schlachtet die Tiere selbst und zerlegt sie fachgerecht. Dann liefert er die ausgesuchten Stücke an uns und wir verschicken sie direkt an Euch – ohne Umwege durch halb Europa. Und deshalb sind wir auch sicher, dass auf Eurer Tafel nur echtes Pinzgauer-Rindfleisch landet.


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