Archive for the 'Menschen mit Leidenschaft' Category

Das wohl bekannteste Menü zu Silvester

Kaviar und Champagner: Sicherlich die bessere Alternative zum Menü des Dinners for One

Kaviar und Champagner: Sicherlich die bessere Alternative zum Menü des Dinners for One

„Diese Unerträglichkeit von einem Sketch verursacht bei den meisten Zusehern Spontan-Depressionen, aber ich bin Foodhunter und kenne keinen Schmerz.“

Den Silvester-Dauerbrenner „Dinner for One“ kennt wohl jeder – unser Foodscout Johann hat sich das Menü einmal näher angeschaut, und kommt zu einem überraschenden Ergebnis:

Im westlichen Kulturraum ist der 1. Januar als Termin für den Jahresanfang seit dem Mittelalter weit verbreitet. Ausnahme: Weil das muslimische Jahr etwa 11 Tage kürzer ist und nie Schaltmonate eingefügt werden, wandert der Neujahrstermin gegenüber dem Gregorianischen Kalender, so dass etwa alle 33 Jahre zwei muslimische Neujahre in ein Kalenderjahr fallen.  Na denn: Prost-Prost. Wenn ich an Neujahr denke, denke ich ans Fliegen: Raketen fliegen in den Himmel, mein Hausmeister fliegt nach Bangkok und „Butler James“ fliegt auf die Schnauze:

Seit dem 8. 3. 1963 zeigt uns  die „Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland“ – kurz „ARD“ zum Jahreswechsel den soooo beliebten Schenkelklopfer „Dinner for One“ Die Handlung: Eine halbmumifizierte Witwe füllt ihren greisen Butler ab, um Ihn anschließen zu vernaschen. Britischer Humor vom feinsten und ungefähr so lustig wie eine öffentliche Hinrichtung in Teheran. In der Nebenrolle ein Tigerfell, über das  der Zombie-Butler in 18 Minuten 25 mal stolpert. Wo sind die Tierschützer, wenn sie mal gebraucht werden? Diese Unerträglichkeit von einem Sketch verursacht bei den meisten Zusehern Spontan-Depressionen, aber ich bin Foodhunter und kenne keinen Schmerz.

Hier die Menüfolge aus „Dinner for One“:

(Das nachfolgende Rezept ist für Leser unter 87 Jahren nicht geeignet)
Erster Gang: Mulligatawny Soup (Nordindische Curry-Hühner-Suppe)
– schmeckt schlechter als sie riecht und aussieht. Gilt gemäß dem Genfer Protokoll als Chemiewaffe und ist verboten.
Zweiter Gang: Northsea Haddock (Nordsee-Schellfisch mit Senfsauce)
– ein ausgezeichnetes  Gericht, wenn man den Fisch und die Sauce weglässt.
Dritter Gang: Gedünstete Maishuhnbrust 
– Das Huhn hat in Guantanamo Bay das Waterboarding als effizientere Verhörmethode abgelöst.
Vierter Gang: Orientalischer Obstsalat
Wird auch im Orient zu Neujahr gegessen. Alle 33 Jahre sogar zweimal – siehe oben.
Mein Tipp:
Mit einem Dinner for Two oder einem flotter Dreier kommt man besser ins neue Jahr.
Euer Johann
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Pralinen vom Ur-Bayer mit Herz

Schokolade macht glücklich! Deshalb verraten wir heute das Geheimnis hinter den unvergleichlichen Pralinen von Clement, unserem Lieblings-Chocolatier vom Starnberger See. 

Jede Praline ein Einzelstück

Dem Chocolatier Franz Clement beim Rühren, Rollen und Verzieren seiner Pralinen zuzuschauen, ist die reinste Freude. Liebevoll setzt der knapp zwei Meter große Ur-Bayer mit Schnauzbart ein winziges Herz, kaum größer als ein Stecknadelkopf, auf den kleinen Schokowürfel vor sich. Und nimmt sich den nächsten vor. Stück für Stück von Hand schaffen Franz und sein kleines Team leckere Kunstwerke en miniature, die Augenweide und Gaumenschmaus zugleich sind. Von fertigen Hohlkörpern, die nur noch gefüllt und dekoriert werden müssen, hält der Konditormeister überhaupt nichts. Ihm ist es wichtig, das alte Handwerk fortleben zu lassen. Jede Praline ist ein Unikat und trägt die ganz eigene Clement Handschrift – nicht nur auf der Verpackung.

Natürliche Zutaten und eine Portion Neugier

Immer wieder hat der Meister der Schokolade neue Ideen für edle Kreationen aus der süßen Bohne. Mit kreativer Neugier geht Franz auf die Suche nach passenden Aromen und besonderen Noten. Er wählt für alle Produkte nur beste Zutaten aus – wann immer möglich aus Bio-Kulturen oder kontrolliertem Anbau. Auf Zusatz- und Konservierungsstoffe verzichtet er komplett. Es sind die frischen Zutaten direkt aus der Natur und die sorgfältige Handarbeit, die Clement Pralinen einzigartig lecker machen.

Mehr als fair: Nachhaltigkeit und soziales Engagement

Grundlage aller Produkte aus der Starnberger Manufaktur sind Kakaobohnen von kleinen Bauernhöfen, die ohne künstlichen Dünger anbauen. Die Bauern werden 50% über dem Weltmarktpreis bezahlt, damit sie weiterhin ein gutes Auskommen haben und so gute Bohnen abseits industrieller Monokulturen züchten können. Aus diesen nachhaltig produzierten Bohnen wird eine Grand Cru Chocolat gefertigt, die zur weltbesten Schokolade gekürt wurde und Franz’ Pralinen ihren wunderbar intensiven, langanhaltenden Schokogeschmack verleiht.

Erlebe selbst den unvergleichlichen Schokogenuss von Clement! Werde Mitglied im Schoko-TastyClub oder verschenke Schoko-Glück an Deine Liebsten: Zur Schoko-TastyBox.

Volle Kraft voraus! Der Wechsel zu nachhaltiger Energie

Saubere Energie aus Wasser: PolarsternSaubere Energie aus Wasser: Polarstern

Ein Fischer, ein Papa, ein Koch – und eine Vision: Die globale Energiewende mit voller Kraft vorantreiben. Das Münchner Unternehmen „Polarstern“ versorgt seine Kunden mit sauberer Öko-Energie und ist unabhängig von allen großen Energiekonzernen. Wir von TastyBox  teilen das Engagement für eine nachhaltigere und saubere Welt. Wenn auch Du Teil davon werden willst, gibt es jetzt für alle Foodies einen Startbonus im Wert von 30 Euro von „Polarstern“ für den Wechsel zu Öko-Energie.

Hast du auch schon mal über den Wechsel zu Öko-Energie nachgedacht? Und warst Dir irgendwie nicht sicher, hattest keine Lust auf Papierkram oder keine Zeit dich genug  zu informieren? „Polarstern“ erklärt dir kurz und knackig, wie leicht der Umstieg ist und wieviel deine Entscheidung bewirken kann.

Woher kommt der Ökostrom von „Polarstern“?

Polarstern bietet 100% Ökostrom aus Wasser- und Windkraft. Ohne fossile Brennstoffe, ohne CO2, ohne Atom-Müll. Unser Ökostrom stammt aus österreichischen Klein-Wasserkraftwerken und zukünftig auch aus deutschen Windkraftanlagen. Das heißt, er wird in den Anlagen erzeugt und fließt dann ins europäische Stromnetz. Das hat uns der TÜV Nord zertifiziert. Unser Strom ist vollständig sauber und klimaneutral. Polarstern Ökostrom ist dein Beitrag dazu, dass Europa irgendwann unabhängig wird von Kohle, von Uran, von Energieimporten. Und auch dein Beitrag dazu, dass Kriege um knappe Ressourcen weniger wahrscheinlich werden. Mit deinem Wechsel zu Polarstern förderst du den Ausbau von Wind-, Solar- und Wasserkraftwerken. Wir wollen nicht auf die Politik warten, sondern lieber selbst im Kleinen anfangen.

Kommt dann aus meiner Steckdose kein Atomstrom mehr?

Es gibt kein eigenes Stromnetz für Ökostrom. Das europäische Stromnetz muss man sich wie einen großen Stromsee vorstellen. In diesen See wird Strom aus verschiedenen Quellen eingespeist. Aber je nachdem, bei welchem Stromanbieter du bist, bestimmst du, aus welcher Quelle Strom in den See gelangt. Wirst du Polarstern-Kunde, fließt eben dein Wasserkraft-Strom in diesen See und nicht Atomstrom. Dein Ökostrom mischt sich im Stromsee mit dem übrigen Strom. Auch du als Polarstern-Kunde verbrauchst also noch den Strom, der aus fossilen Energien erzeugt wurde. Wichtig ist allein, dass genau die Menge Strom, die von Dir verbraucht wird, auch wirklich als Ökostrom in den Wasserkraftwerken produziert wird. So wird mit jedem neuen Ökostromkunden das „Wasser“ des Stromsees ein bisschen sauberer. Also: Wenn alle in Deutschland Polarstern Ökostrom nehmen würden, wären alle dreckigen Kraftwerke überflüssig.

Neben Öko-Strom bietet ihr auch Öko-Gas an. Wie wird dieses Gas erzeugt?

Das Ökogas von Polarstern stammt aus einer ungarischen Zuckerfabrik. Kein Witz! In Kaposvár stellt László Hájos von der Magyar Cukor Zrt. Zucker aus Zuckerrüben her. Sehr viel Zucker. Aus sehr vielen Zuckerrüben. Die Zuckerrübenreste wandern sofort und vor Ort in eine Biogasanlage. So vergärt László nur, was sowieso an Resten anfällt. Der große Vorteil: Die CO2-Emissionen durch Transporte fallen weg. So muss er keine Biomasse mit LKWs in die Anlage transportieren oder seine Zuckerrübenschnitzel irgendwohin entsorgen. Damit ist das Ökogas von Polarstern wirklich CO2-neutral. Das fertige Biogas wird direkt in das lokale Firmen-Gasnetz der Zuckerfabrik eingespeist. Es ersetzt dort ganz konkret das Erdgas, das die Fabrik bisher verwendete. So muss das Biogas nicht durch Netze transportiert und auch nicht auf Erdgasqualität aufbereitet werden. Dieser Prozess ist besonders energieeffizient und besonders kostengünstig – von beidem profitierst du als Kunde.

Was treibt euch an?

Wir wollen die vollständige Energiewende. Das heißt, wir wollen von fossilen Energieträgern wie Atomstrom oder Erdgas unabhängig werden. Wir wollen Ökostrom und Ökogas. Denn erneuerbare Energien erhalten die Welt für kommende Generationen. Natürlich kommt alles darauf an, dass möglichst viele Menschen umsteigen. Hier in Europa und: weltweit! Nur dann ist es wirklich eine Wende. Deshalb bekommt in dem Moment, in dem du hier in Deutschland wechselst, eine Familie in einem Entwicklungsland Unterstützung beim Bau einer eigenen Biogasanlage. Und damit Zugang zu Ökogas. Ein Schritt, der ihr Leben verändert – und deines.

So schnell geht der Wechsel:

Zu Polarstern wechseln geht schnell: Du meldest dich auf http://www.polarstern-energie.de an – den Rest übernehmen wir. Du musst dich nicht mit deinem Vermieter auseinandersetzen und keine Briefe an Behörden schreiben. Wir machen das für dich. Auf unserer Website findest du einen Ökostrom- und Ökogastarifrechner, mit dem du dir den monatlichen Preis ganz schnell ausrechnen lassen kannst.

Die Frage, die ihr Euch vielleicht auch stellt, lautet: Mache ICH wirklich den Unterschied? Kann ICH eine Veränderung bewirken oder ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein? Genauso wie „Polarstern“ glauben wir daran, dass eine Idee lebendig werden muss, um etwas zu bewegen. Tag für Tag bauen wir uns ein immer größeres Netzwerk an Manufakturen, Foodies und Mitarbeitern auf, um immer mehr Menschen an unserer Vision teilzuhaben. Genauso, wie wir unser Bestes für die Erhaltung von nachhaltigen Lebensmitteln geben, setzt sich „Polarstern“ für die Energiewende ein. Da bleibt nur noch zu sagen: Volle Kraft voraus!

++++++Aktion bis 31.11.2013++++++

Noch bis zum 31.11.13 gibt es für jeden Tasty-Box-Fan bei der Bestellung von Polarstern Ökostrom oder Ökogas einen Wechselbonus von 30 EUR!

So einfach geht’s:
1. Berechne Deinen Strom- oder Gastarif auf www.polarstern-energie.de/aktion/wirklich-oekostrom/
2. Gib bei deiner Anmeldung den Aktionscode „TastyBox“ ein
3. Sobald du mit wirklich sauberer Energie von Polarstern beliefert wirst, erhältst du eine Gutschrift in Höhe von 30 EUR

Bei Fragen, wende Dich an: franziska@polarstern-energie.de

Dem Schoko-Himmel so nah: Pralinen von “Opaque”

Schoko-TastyBox mit Pralinen von "Opaque"

Schatzkiste für Schoko-Liebhaber: Einzigartige Pralinen von „Opaque“ in der neuen Schoko-TastyBox

So muss sich Charlie in Willy Wonkas Schokoladenfabrik fühlen: Schoko-Kreationen in leuchtenden Farben lachen uns an, wir dürfen Pralinen verkosten, Kuvertüren probieren, und flüssige Schokolade naschen. Wir sind im Schlaraffenland angekommen! Was klingt wie der Schoko-Himmel auf Erden, liegt ganz unscheinbar in einem kleinen Münchener Hinterhof.

Gut gelaunt empfängt uns Ivana Stork in ihrer kleinen Produktionsküche. Sie ist Gründerin und Inhaberin der Confiserie “Opaque” im Münchener Glockenbachviertel. Gemeinsam mit Sternekoch Jakob Stüttgen kreiert sie dort exklusive Pralinen und Schokoladen-Spezialitäten zum Dahinschmelzen. Wir haben uns kaum richtig umgeschaut, streckt sie uns schon einige kleine, milchig-weiße Häufchen entgegen: “Schafft ihr das so früh am Morgen auf leeren Magen? Das sind unsere neuen Crunchies aus Walnüssen und weißen Rosinen mit Ras el Hanout, umhüllt von weißer Schokolade.” Na das lassen wir uns nicht entgehen! Ein herrliches Mampf-Gefühl breitet sich im Mund aus. Kann ein Tag köstlicher starten? Und gleich folgt die nächste Kostprobe: Crunchies mit gesalzenen Macadamia-Nüssen und Pompona-Vanille. Auch dieser Versuch, die weiße Schokolade salonfähig zu machen, ist absolut gelungen. Begeistert erzählt uns Ivana von der Pompona, einer unglaublich intensiven Vanille, die in der gewöhnlichen Küche kaum eingesetzt wird. Das wollte Ivana ändern und hat kurzerhand eine Praline mit weißer Schokolade und drei verschiedenen Schichten Vanille-Ganache kreiert. “Ist es nicht unglaublich, wie sie sich gegenseitig pushen?” schwärmt sie. “Ich will den Leuten zeigen, wie echte Vanille schmecken kann!” Wir sind sofort Feuer und Flamme – diese Pralinen-Kreation kommt auf jeden Fall in die neue Schoko-TastyBox!

Zum Glück dürfen ja noch fünf weitere Sorten in die Auswahl, also probieren wir munter weiter. Zu jeder Praline erklärt uns Ivana, welche Schokolade sie verwendet hat und warum gerade dieser Kakao so perfekt zur Füllung passt: “Man muss schauen, dass die Schokolade das trägt, was man präsentieren will. Die Frucht und die Schokolade müssen sich genau auf Augenhöhe treffen,” erläutert sie. Da ist zum Beispiel die wilde Bolivia Kuvertüre: 68% Kako-Anteil, 60 Stunden conchiert, hart aber fein im Abgang sei sie, eine Schokolade die trage, aber zum Beispiel nie mit Alkohol in der Ganache kombiniert werden sollte, “da geht das ganze Aroma kaputt!”

Ivana Stork und Jakob Stüttgen von "Opaque"

Ivana Stork und Jakob Stüttgen von „Opaque“

Dass es bei den Füllungen unendlich viele Varianten gibt – klar. Aber dass Kakaos so unterschiedliche Spielarten haben können, wow! Wir sind begeistert, wie facettenreich die Kuvertüren von Felchlin aus der Schweiz schmecken, die Ivana verwendet. Sie hält uns eine handvoll Java Drops hin. Diese Kuvertüre hat “nur” 64% Kakaoanteil, schmeckt aber trotzdem viel herber, mit Noten von Tabak, Whiskey und Erde. Die Bohnen dafür wachsen in Indonesien auf Vulkanerde und hinterlassen einfach unglaubliche Nuancen am Gaumen: rauchig, erdig, fast ein wenig schroff – absolut berausched! Wir packen eine Java-Praline mit Tonkabohnen in die Schoko-TastyBox. Mit einem Pinsel und weißen Handschuhen trägt Daniel liebevoll das Finish auf: echtes Blattgold! Die feinen Blättchen sehen auf der dunklen Praline fast aus wie Kontinente auf einer Landkarte.

Daniel ist bei “Opaque” hauptsächlich für das Geschäftliche hinter den Kulissen zuständig. Er hilft aber auch bei der Produktion, testet neue Kreationen, bringt unbekannte Früchte und Gewürze in die Versuchsküche mit ein und ist außerdem Experte in Sachen Genetik des Kakaobaums. Und er beruhigt unser Gewissen bei so viel Schokolade auf einem Haufen: “Solange Kakao am Baum wächst, ist es ja eigentlich Obst…”

Ganz viel Obst steckt auch im Innenleben der Pralinen. Für das ist Jakob Stüttgen zuständig, der zuvor für das Münchner Restaurant „Terrine“ einen Michelin-Stern von Himmel holte. Vor einem Jahr hat Ivana ihn mit ins Boot geholt und damit ihren Traum wahr gemacht, einmal die beste Schokolade der Welt mit einem Sternekoch zusammenzubringen. Seitdem gibt es nichts, was die beiden nicht ausprobieren. Jakob mag klare, einfache Sachen am liebsten. Er ist überzeugt: “Die besten Gerichte sind oft die mit nicht mehr als drei Zutaten.” Das ist auch die Grundidee aller “Opaque” Kreationen. Genießer sollen in die Pralinen hineinbeißen und wissen, was sie essen. Nach unserem ausgiebigen Schoko-Test können wir bestätigen: Die Kunstwerke dieser Manufaktur sind einfach unglaublich geschmacksintensiv. Ivana, Jakob und ihr Team träumen, spielen, experimentieren mit den Zutaten. Sie dehnen die Aromen bis zur äußersten Grenze – und bringen sie dann genau auf den Punkt. Willkommen auf der Schokoladen-Seite des Lebens. So schmeckt Glück!

Ihr wollt auch die leckeren Schoko-Wunder von „Opaque“ probieren? Dann auf zum TastyClub mit 20% Preisvorteil! Die aktuelle Schoko-TastyBox ist auch im Einzelkauf erhältlich, aber nur solange der Vorrat reicht!

Ihr wollt noch mehr? Schaut mit unserem foodScout Sammy hinter die Kulissen der Münchener Confiserie: Zum Opaque-Video

Industrielle Lebensmittel: Der Schrecken vom Fließband

Lebensmittelproduktion vom Fließband

Quelle: Food, Inc. via http://www.fullsirclefarms.com

Guerson ist Foodie aus Leidenschaft und Mitbegründer von foodieSquare, Macher der TastyBox. Was ihn antreibt und warum er in den Köpfen, Küchen und der Lebensmittelindustrie etwas ändern will, erzählt er hier.

Ich bin entsetzt. Je mehr ich über die Lebensmittelindustrie erfahre, desto mehr Angst bekomme ich. Kein Wunder, dass sich keiner wirklich mit dem Thema auseinander setzen möchte. Seit ich foodieSquare vor 2 Jahren mitbegründet habe, kümmere ich mich um die Verbreitung von Lebensmitteln, die noch auf traditionelle Art von Menschen hergestellt werden. Menschen mit Leidenschaft, die Lebensmittel produzieren, die einfach besser schmecken und einen außergewöhnlichen Genuss ermöglichen.

Es ging immer um diese ehrlichen Menschen. Deren Geschichte. Ich will mehr über sie erfahren. Ich lasse mich von ihrer Leidenschaft anstecken. Mit meiner Begeisterung und mit Hilfe moderner Technologie will ich diese Leidenschaft zum Endverbraucher bringen. Das ist der Grund, warum ich bei foodieSquare bin.

Mir war klar, dass das, was in der Lebensmittelindustrie abgeht, nicht normal sein kann. Aus Menschenverstand. Aus meinem Hintergrund heraus. Ich bin Wirtschaftsingenieur und weiß gut, wie industrielle Produkte hergestellt werden. Mein Vater hat für die PepsiCo Group gearbeitet und ich selbst war mehrmals in Lebensmittelfabriken. Irgendwie faszinierte es mich anfangs, wie so viele Lebensmittelprodukte vom Band gefertigt werden konnten. Es klang damals als Kind und Jugendlicher plausibel, dass diese Art von Herstellung notwendig war, um so viele Menschen auf der Erde ernähren zu können. Nur drehten sich meine Gedanken da ausschließlich um den Faktor der „Menge“, die produziert werden müsste. Mir war nie bewusst, was mit den Lebensmitteln gemacht wird, um so ein Fließbandkonzept zu ermöglichen.

Inzwischen bin ich aufgewacht. Es ist erschreckend! Was an Zusatzstoffen, Geschmacksverstärkern und chemischen Elementen benötigt wird, war mir nicht bewusst. Noch schlimmer war zu erfahren, wie intransparent das Ganze ist. Die meisten Menschen wissen überhaupt nicht, woher Lebensmittel kommen. Die Lieferkette für die Herstellung dieser Lebensmittel ist genau so lang, ausgelagert und profitorientiert (alles muss so günstig wie möglich sein), wie die eines anderen industriellen Produktes, z.B. Putzmittel. Hauptkomponenten werden an Dritte verlagert, die wiederum Komponenten auslagern und so weiter. So stammt die Salami einer Tiefkühl-Pizza von einem Fleisch-Vertrieb, der das Produkt nur verarbeitet, es aber erst von Dritten ankauft. Diese wiederum beziehen das Fleisch von einem Schlachthof mit Massentierhaltung, auf dem 30.000 Schweine pro Woche getötet werden. Keiner weiß über die Bedingungen Bescheid, unter denen die Schweine gemästet und geschlachtet wurden. Keine Auskunft, nix, nada. Es ist nicht nur erschreckend, dass wir kaum wissen, was da tatsächlich abgehen könnte, sondern auch, dass sich kaum jemand überhaupt dafür interessiert.

Das alles ist Absicht der Lebensmittelindustrie. Das ganze System ist dazu geschaffen worden, undurchsichtig zu sein. So kann jeder machen was er will. Bis der nächste Skandal kommt. Dann ist es eigentlich viel zu spät. Dann wird in Panik nur an den Symptomen herumgedoktert, aber das Urproblem wird nicht diskutiert. Nicht von den Medien, nicht von der Regierung.

Ich fühle mich isoliert. Ich kann mit kaum jemandem zum Thema eine Diskussion führen. Kaum jemand setzt sich mit der Thematik auseinander. Ich kann nur allein für mich handeln. Zum Beispiel mit meiner täglichen Entscheidung, was ich kaufe und esse. Was meine Kinder essen. Ich kann nur weiter hart und ausdauernd daran arbeiten, dass foodieSquare erfolgreicher wird. Nicht nur aus persönlichem Interesse, sondern weil genau foodieSquare einen dazu Beitrag leistet, die Informationslücke in der Lebensmittelindustrie zu schließen ­– nämlich zu wissen, woher unsere Lebensmittel kommen.

Autor: Guerson Meyer

Eingemachtes vom Mann mit Hut: Feinkost Manufaktur Rottler, Viktualienmarkt

Das Gute liegt so nah! In unserem Fall ist das wörtlich zu nehmen, das Foodie-Hauptquartier liegt nämlich nur 300 Meter Luftlinie vom Münchner Viktualienmarkt entfernt. Dort haben wir an einem ganz besonderen Stand die Zutaten für eine neue Verkostungsbox zusammengestellt.

Hans Hollweck von Rottler Feinkost Manufaktur Viktualienmarkt

Hans Hollweck von Rottler Feinkost Manufaktur Viktualienmarkt

Man könnte meinen, Hans Hollweck habe den weiß leuchtenden Hut nur aufgezogen, um zwischen all seinen Gläsern, Flaschen, Kräutern und Beutelchen überhaupt noch aufzufallen. Von Weitem blitzt er uns schon entgegen, der Panamahut. Seit 22 Jahren steht Hans hinter dem Rottler-Standl auf dem Münchner Viktualienmarkt, und fast genauso lange trägt er schon Hut. Die ausrangierten Modelle hängen akkurat aufgereiht an der Wand. Aber nur im Sommer kommt der helle Panamahut zum Einsatz. Im Winter schwört der Küchenmeister und Sternekoch auf dunkle Filzhüte gegen die Kälte. Doch heute ist ein heißer Tag im Juli, und wir holen die Kostproben für unsere Feinkost-TastyBox ab.

Bei über 60 verschiedenen Fruchtaufstrichen, Säften, Chutneys und Pestos fällt die Wahl nicht leicht. Alles von Hand eingekocht, abgefüllt und etikettiert – jedes einzelne Glas! Das gibt es auch auf dem traditionsreichen Viktualienmarkt nicht mehr oft. Nach ausführlicher Verkostung und Beratung durch den Chef persönlich entscheiden wir uns schließlich für den letzten Rhabarber des Sommers, die ersten Heidelbeeren, den Markt-Senf und zweierlei frisches Pesto: Basilikum und Rucola.

Die Pestos kocht der Meister in kleinen Mengen direkt vor Ort. Von der kleinen Küche im Marktstandl wandern sie sofort in die Kühltheke vorne. Da sie wie alle Produkte von Rottler ohne Konservierungsmittel hergestellt werden, lagern sie am besten kühl. Um den Geschmack nicht zu verfälschen, möchte Hans auch keine Zitronensäure einsetzen, deshalb muss der sonst oft übliche Parmesan draußen bleiben. Dieser könnte sonst anfangen zu gären. Dafür kommen jede Menge echte Pinienkerne ins Glas. Und natürlich herrlich aromatisches Basilikum und würziger Rucola, in der Fasanerie im Münchner Nordwesten gewachsen und taufrisch geerntet. So schmeckt der Sommer!

Ihr wollt auch einmal kosten? Hier geht’s zur Rottler-TastyBox mit Feinkost vom Viktualienmarkt und Badischem Brot zum Selberbacken.

Kässpatzen-Battle Allgäu vs. Schwaben: Die Entscheidung steht

Was für ein Kampf! Alex, der Profikoch aus Schwaben, und Sammy, der Allgäuer Kässpatzen-Koch aus Leidenschaft, ringen um die Kässpatzen-Krone. Die erste optische Kostprobe von der Küchenfront gab es schon. Jetzt haben die Testesser ihr Urteil abgegeben:

Wir finden: Alex hatte ganz klar Heimvorteil! Sowohl in der eigenen Küche als auch mit vier parteiischen Testessern aus dem eigenen Team in der Jury. Also gehen wir mit der Verbreitung des Allgäuer Kulturguts Kässpatzen in Runde zwei.

Ihr dürft Euch selbst davon überzeugen, wie genial gut Sammys perfekt abgestimmte Käsemischung und das Allgäuer Weizenbier zu handgemachten Spatzen passen. In der neuen Kässpatzen-TastyBox zum Kochen servieren wir Euch alle Zutaten, um Sammys Schlacht an Spatzensieb und Pfanne nachzustellen. Inklusive foodieSquare Original-Rezept und Koch-Video in voller Länge. Wie immer stammen die Produkte von kleinen Manufakturen, die noch in Handarbeit produzieren und Wert auf Nachhaltigkeit und höchste Qualität legen.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Nachkochen.
Erzählt uns von Eurem Geschmackstest!

PS: Der Wetteinsatz wurde natürlich nicht vergessen: Wer verliert, muss in den Alpsee springen, so war es abgemacht. In Anbetracht des nass-kühlen Wetters war Alex allerdings gnädig und hat der Allgäuer Fraktion erlaubt zu schieben. Aber wir bleiben weiter dran – Sammy wird springen, heiliges Kässpatzen-Ehrenwort! Außerdem wollen wir eine Revanche!! Mit neutralen Testessern bitteschön… Mehr zum Rückmatch hier auf dem Blog.


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