Das wohl bekannteste Menü zu Silvester

Kaviar und Champagner: Sicherlich die bessere Alternative zum Menü des Dinners for One

Kaviar und Champagner: Sicherlich die bessere Alternative zum Menü des Dinners for One

„Diese Unerträglichkeit von einem Sketch verursacht bei den meisten Zusehern Spontan-Depressionen, aber ich bin Foodhunter und kenne keinen Schmerz.“

Den Silvester-Dauerbrenner „Dinner for One“ kennt wohl jeder – unser Foodscout Johann hat sich das Menü einmal näher angeschaut, und kommt zu einem überraschenden Ergebnis:

Im westlichen Kulturraum ist der 1. Januar als Termin für den Jahresanfang seit dem Mittelalter weit verbreitet. Ausnahme: Weil das muslimische Jahr etwa 11 Tage kürzer ist und nie Schaltmonate eingefügt werden, wandert der Neujahrstermin gegenüber dem Gregorianischen Kalender, so dass etwa alle 33 Jahre zwei muslimische Neujahre in ein Kalenderjahr fallen.  Na denn: Prost-Prost. Wenn ich an Neujahr denke, denke ich ans Fliegen: Raketen fliegen in den Himmel, mein Hausmeister fliegt nach Bangkok und „Butler James“ fliegt auf die Schnauze:

Seit dem 8. 3. 1963 zeigt uns  die „Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland“ – kurz „ARD“ zum Jahreswechsel den soooo beliebten Schenkelklopfer „Dinner for One“ Die Handlung: Eine halbmumifizierte Witwe füllt ihren greisen Butler ab, um Ihn anschließen zu vernaschen. Britischer Humor vom feinsten und ungefähr so lustig wie eine öffentliche Hinrichtung in Teheran. In der Nebenrolle ein Tigerfell, über das  der Zombie-Butler in 18 Minuten 25 mal stolpert. Wo sind die Tierschützer, wenn sie mal gebraucht werden? Diese Unerträglichkeit von einem Sketch verursacht bei den meisten Zusehern Spontan-Depressionen, aber ich bin Foodhunter und kenne keinen Schmerz.

Hier die Menüfolge aus „Dinner for One“:

(Das nachfolgende Rezept ist für Leser unter 87 Jahren nicht geeignet)
Erster Gang: Mulligatawny Soup (Nordindische Curry-Hühner-Suppe)
– schmeckt schlechter als sie riecht und aussieht. Gilt gemäß dem Genfer Protokoll als Chemiewaffe und ist verboten.
Zweiter Gang: Northsea Haddock (Nordsee-Schellfisch mit Senfsauce)
– ein ausgezeichnetes  Gericht, wenn man den Fisch und die Sauce weglässt.
Dritter Gang: Gedünstete Maishuhnbrust 
– Das Huhn hat in Guantanamo Bay das Waterboarding als effizientere Verhörmethode abgelöst.
Vierter Gang: Orientalischer Obstsalat
Wird auch im Orient zu Neujahr gegessen. Alle 33 Jahre sogar zweimal – siehe oben.
Mein Tipp:
Mit einem Dinner for Two oder einem flotter Dreier kommt man besser ins neue Jahr.
Euer Johann
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