Sommer, Sonne, Erdbeerwonne

Erdbeeren aus der Region

Bei dem vielen Regen dieses Jahr hat es etwas länger gedauert als sonst, aber endlich ist wieder Erdbeerzeit in Deutschland! Klar kann man Erdbeeren inzwischen das ganze Jahr über kaufen. Aber dann sind sie weit gereist, wurden meist unreif geerntet und schmecken quasi wie die Plastikverpackung, in der sie verschifft wurden. Wir finden: Regional ist erste Wahl!

Am Wochenende habe ich Erdbeeren vom Laden um die Ecke gekauft: aus eigenem Anbau, direkt von den Feldern vor den Toren der Stadt (in Heidelberg war ich unterwegs, der Perle am Neckar, umgeben von Äckern und Gärten). Die fragilen Früchtchen waren nicht wie im Supermarkt in Plastikschale und Folie verpackt, sondern wie beim Bauern gang und gäbe in eine Pappschachtel gebettet, eingewickelt in die Lokalzeitung. Regionaler geht’s nicht! Leckerer auch nicht, denn die roten Früchtchen wurden erst wenige Stunden zuvor gepflückt, waren absolut frisch und allesamt saftig-reif und wunderbar süß. So schmeckt Sommer!

Wie schön, dass es in Deutschland noch Bauern gibt, die auf Direktvermarktung setzen. Und das, obwohl ihre Ware wesentlich teurer ist als Import-Früchte. Laut WDR werden in Deutschland 155.000 Tonnen Erdbeeren produziert. Trotzdem werden jedes Jahr Erdbeeren aus Polen, Marokko, Spanien und China importiert. Vor allem in Marmelade wandern hauptsächlich tiefgekühlte Erdbeeren von anderswo, denn sie sind nur ein Drittel so teuer wie die deutsche Ware. Dafür steht dort auch Gewächshaus an Gewächshaus; die Erdbeeren wachsen nicht mehr in der Erde sondern künstlich gezüchtet auf Tischen in bequemer Pflückhöhe; mit dem Einsatz von Pestiziden wird meist nicht gespart, und der Transport dauert Wochen.

Und das alles, damit wir das ganze Jahr Erdbeermarmelade zum Niedrigpreis frühstücken können? Da gehe ich doch lieber auf den Feldern zu Hause selbst pflücken, und koche mit Oma so viele Gläser ein, wie wir eben erbeutet haben. Was weg ist, ist weg. Am besten schmecken die Erdbeeren sowieso von der Hand in den Mund. Oder in der verführerischen Variante aus unserer TastyBox mit Entrecôte vom Angusrind. Das Rezept für Reisküchlein mit heißen Erdbeeren müsst Ihr Euch unbedingt anschauen!

Ihr als Verbraucher habt die Wahl – mit jedem Einkauf, mit jedem Biss! Seid kritisch und schaut nach, woher Euer Obst kommt. Man schmeckt den Unterschied, versprochen!

Zum vollständigen Artikel: WDR markt-Scanner: Erdbeeren. Woher kommen die Früchte?

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