Wenn Kaninchen, dann Lapinchen!

Das Familienunternehmen Lapinchen wird von Hans und Hildegard Lammers geführt.

Das Familienunternehmen Lapinchen wird von Hans und Hildegard Lammers geführt.

„Sie hocken dicht an dicht, eingesperrt in winzige Eisenkäfige. Ihre Augen sind vor Angst weit aufgerissen. Der Kot- und Uringestank in der riesigen Halle ist kaum auszuhalten…“ so beschreibt BILD vom 25. März eine Kaninchenzucht in Dresden. Die Bilder vom Kaninchenstall sind erschreckend, genauso wie die Tatsache, dass es für Mast-Kaninchen derzeit noch keine rechtsverbindlichen Haltungsregeln gibt. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner legte den Bundesländern deshalb am 23.März einen Verordnungsentwurf vor, in dem die Haltungsbedingungen klar geregelt werden sollen. Die industrielle Zucht haben wir trotzdem satt. Deshalb meinen wir: Wenn Kaninchen, dann Lapinchen!

Wir haben beinahe ein Jahr nach dem Kaninchenzüchter gesucht, der unseren strengen Anforderungen nach antibiotika – und stressfreier Aufzucht, Qualität und Geschmack gerecht wird. In der Eifel wurden wir fündig: Das Familienunternehmen Lapinchen hat sich ganz ihren Kaninchen verschrieben. Wir haben unseren Kaninchenzüchter Hans Lammers von Lapinchen zu dem Skandalartikel befragt. „Wir im Bundesverband für Kaninchenzucht kennen den Betrieb in Dresden nicht. So ein Betrieb kann auf Dauer nicht existieren. Es gibt allgemein nur eine Hand voll Züchter, die die Kaninchenzucht ernsthaft betreiben. Zustände, wie sie in dem Artikel gezeigt werden sind, gibt es bei den Mitgliedern im Bundesverband nicht.“ Die Kaninchenzucht von Hans Lammers ist der Beweis, das nachhaltige Kaninchenzucht gelingen kann.

In der Gruppe aus 40 Kaninchen wachsen die Tiere in ihren Stallungen mit Knabberholz und ausreichend Rückzugsmöglichkeiten auf. Das ist eine noch kleinere Gruppe, als eine Bio-Haltung vorschreibt. Alle Versuche, die Tiere draußen zu halten, sind gescheitert, denn Kaninchen sind sehr anfällig für Krankheiten und werden in Deutschland in der Regel mit Antibiotika behandelt. Einfach gesprochen: Wenn eines der Kaninchen einen Schnupfen hat, ist die gesamte Kaninchengruppe krank und verendet relativ schnell.

So ist es eine wahre Kunst, durch saubere Haltung und ausgewogene Fütterung die Kaninchen so gesund zu halten, dass diese ohne Antibiotika auskommen. Eine außergewöhnliche Leistung finden wir.

Die in der Eifel angewandte stressfreie Schlachtung in der an die Stallungen angrenzenden Schlachterei und die optimale Reifeentwicklung beim Abhängen fördern die Zartheit und den Geschmack dieses Kaninchenfleisches. Es hat einen besonders hohen Anteil an zarten Muskelfasern und relativ wenig Bindegewebsanteil – zwei Kriterien, die für den Genusswert von Fleisch ausschlaggebend sind. In Anbetracht dieses Fleisches, ist es nicht verwunderlich, dass Kaninchen in Frankreich und Italien seit langem auf den Speisekarten steht. Auch wir möchten Euch zeigen, wie nachhaltig aufgezogenes Kaninchen wirklich schmeckt.

Unser Kaninchen-Anbebot:

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